Aphrodisias
Aphrodisias lebte vom Marmor, der direkt nebenan gebrochen wurde, und von einer Bildhauerschule, deren Werke im ganzen Römischen Reich standen. Das Stadion für 30.000 Zuschauer ist das besterhaltene der Antike.
Das Stadion
Mit 270 Metern Länge und fast vollständig erhaltenen Sitzreihen ist das Stadion der stärkste Eindruck der Anlage. Man steht an einem Ende und sieht die komplette Ellipse, unverbaut, ohne Absperrung. In der Spätantike wurde ein Teil zur Arena umgebaut, die Spuren sind noch sichtbar.
Tempel und Tetrapylon
Der Aphrodite-Tempel wurde später in eine Basilika umgewandelt, seine Säulen stehen noch. Das Tetrapylon, ein vierseitiges Prachttor am Zugang zum Heiligtum, wurde aus Originalteilen wieder aufgebaut und ist das Wahrzeichen der Stätte. Dazu kommen Odeon, Agora, Thermen und ein Theater.
Das Museum
Weil die Bildhauer vor Ort arbeiteten, blieben ungewöhnlich viele Skulpturen erhalten, darunter Porträts, Götterstatuen und Reliefs vom Sebasteion, einem Tempel für den Kaiserkult. Diese Reliefserie zeigt Kaiser als griechische Helden und ist weltweit einmalig. Das Museum steht direkt am Eingang.
Anfahrt
Aphrodisias liegt abseits, rund 80 Kilometer südwestlich von Pamukkale. Die meisten kommen im Rahmen einer Pamukkale-Tour oder mit Mietwagen. Von der Küste sind es je nach Ort drei bis vier Stunden, deshalb ist ein Tag mit zwei Zielen sportlich, aber üblich. Besucherzahlen sind niedrig, oft hat man ganze Bereiche für sich.
- Mit Pamukkale an einem Tag kombinieren
- Museum wegen der Sebasteion-Reliefs einplanen
- Deutlich leerer als Ephesos
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