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Ruinen & Flammen

Olympos & Chimaira

Olympos ist eine lykische Hafenstadt, die der Wald zurückerobert hat: Mauern zwischen Oleander und Lorbeer, ein Bach durch die Schlucht, dahinter der Strand. Oberhalb brennen am Chimaira-Berg seit Jahrtausenden Erdgasflammen aus dem Fels.

AnfahrtKemer 40 Min., Antalya 1,5 Std.
DauerHalber bis ganzer Tag
Beste ZeitFlammen nach Sonnenuntergang
EintrittRuinen und Yanartaş je separat

Olympos

Die Stadt war Mitglied des Lykischen Bundes und später Piratenstützpunkt. Heute läuft man auf einem Pfad durch das Tal, vorbei an Theaterresten, Sarkophagen, einem Tempeltor, byzantinischen Kirchenmauern und Bädern, die halb im Grün stehen. Am Ende des Weges öffnet sich ein Kiesstrand zwischen zwei Felsrücken, an dem gebadet wird.

Der Chimaira-Berg

Wenige Kilometer weiter, bei Çıralı, steigt ein Steinpfad rund 20 bis 30 Minuten bergauf zu den Yanartaş-Flammen: Aus Spalten im Gestein tritt Erdgas aus, das ununterbrochen brennt. Die Antike erklärte das Phänomen mit dem feuerspeienden Mischwesen Chimaira, das Bellerophon besiegte. Am eindrucksvollsten ist der Besuch nach Sonnenuntergang, wenn die Flammen den Hang beleuchten.

Praktisch vor Ort

Zwei Zugänge: Olympos über das Ruinental, Çıralı über den Strand. Beide Orte sind bewusst klein gehalten, Baumhaus-Pensionen in Olympos, kleine Hotels in Çıralı, keine Hochhäuser, weil der Strand Schildkröten-Brutgebiet ist. Wer die Flammen abends besucht, braucht Taschenlampe und festes Schuhwerk.

In der Umgebung

Der Lykische Weg führt direkt vorbei; von Çıralı sind Tagesetappen in beide Richtungen möglich. Nördlich liegen Phaselis mit drei Badebuchten zwischen antiken Mauern und die Tahtalı-Seilbahn, südlich die Ruinen von Myra und die Bucht von Kekova.

Von diesen Urlaubsorten aus erreichbar

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