Termessos
Termessos liegt auf 1.000 Metern Höhe in einem Nationalpark im Taurus, eine antike Bergfestung, die Alexander der Große nicht einnehmen konnte und die heute halb im Kiefernwald verschwindet.
Warum sich der Weg lohnt
Termessos ist das Gegenteil eines aufgeräumten Ruinenfelds: Die Stadt liegt verstreut auf einem Bergsattel, Mauern und Sarkophage stehen zwischen Pinien und Felsen, und statt Reisebussen hört man Zikaden. Die Bewohner, die pisidischen Solymer, verteidigten den Pass so wirksam, dass Alexander 333 v. Chr. weiterzog, eine seiner wenigen erfolglosen Belagerungen.
Was man sieht
Das Theater am Abgrund mit Blick auf den 2.365 Meter hohen Solymos-Berg ist der spektakulärste Punkt der ganzen Riviera. Dazu kommen Gymnasium, Agora, sechs Zisternen, ein Odeon mit meterhohen Mauern und vor allem die weit verstreute Nekropole: hunderte Sarkophage, viele aufgebrochen und umgestürzt, teils mit Reliefs und Inschriften.
Praktisch vor Ort
Vom Parkplatz führt ein steiler Weg etwa 20 bis 30 Minuten bergauf zur Stadt; danach bewegt man sich auf unmarkierten Pfaden über Steine und Wurzeln. Feste Schuhe sind Pflicht, Wasser mitnehmen, und an heißen Tagen lieber morgens gehen. Für das Gelände sollte man mindestens zwei Stunden einplanen, besser drei.
In der Umgebung
Der Nationalpark Güllük Dağı mit Wanderwegen umgibt die Stätte. Auf dem Rückweg nach Antalya liegen die Karain-Höhle mit Spuren paläolithischer Besiedlung und die Düden-Wasserfälle; Richtung Westen sind es 45 Minuten nach Kemer.
- Wanderschuhe statt Sandalen
- Kein Kiosk am Gelände: Wasser mitbringen
- Theater am Abgrund als Wendepunkt
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