Saklıkent-Schlucht
Saklıkent heißt „verborgene Stadt“: eine 18 Kilometer lange Klamm im Taurus, deren Wände bis zu 300 Meter hoch aufragen und die an der engsten Stelle nur wenige Meter breit ist.
Warum sich der Weg lohnt
Im Sommer ist die Schlucht der kühlste Ort der Region: Das Wasser kommt aus Schmelz- und Karstquellen und bleibt eisig, in der Enge herrscht Schatten. Der Kontrast zum Strand ist enorm, statt Hitze und Sand steht man in einer Felsspalte, in der das Wasser um die Beine strömt.
Was man erlebt
Vom Eingang führt ein an die Wand gehängter Holzsteg etwa 150 Meter in die Klamm. Danach muss man den reißenden, knietiefen Bach durchqueren, um weiterzukommen; dahinter lässt sich rund vier Kilometer durch die Schlucht laufen, teils über Kies, teils durch Wasser. Am Eingang liegen Teehäuser auf Plattformen über dem Fluss, in denen man auf Kissen sitzt und Forelle oder Pfannkuchen bekommt.
Praktisch vor Ort
Badeschuhe oder feste Sandalen mit Profil sind nötig, Flipflops gehen verloren. Wertsachen besser im Auto lassen, weil man bis zur Hüfte nass wird. Im Frühjahr, wenn die Schneeschmelze läuft, ist der Wasserstand zu hoch für die Durchquerung, dann bleibt nur der Steg. Der Eingangsbereich ist im Sommer ab Mittag voll, Reisegruppen kommen gebündelt.
In der Umgebung
Die Schlucht wird oft mit einer Rafting- oder Buggytour auf dem Eşen-Fluss verkauft. In der Nähe liegen die Geisterstadt Kayaköy, der Dünenstrand von Patara und die lykische Hauptstadt Xanthos, mehr als ein zusätzliches Ziel pro Tag ist bei der Fahrzeit aber nicht realistisch.
- Badeschuhe mitbringen
- Frühjahr: Wasserstand oft zu hoch
- Teehaus über dem Fluss für die Pause
Für Saklıkent-Schlucht werden geführte Touren, Tickets und Transfers angeboten. An dieser Stelle steht später der Partnerlink zu GetYourGuide.
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